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Wie wichtig sind die s.g. Transferaufgaben?

In Lernzielkontrollen gibt es verschiedene Aufgabentypen:

  1. Reproduktion
    --> reine Widergabe des Gelernten/des auswendig Gelernten

  2. Reorganisation
    --> gelernte Sachverhalte auf bekannte Aufgabentypen anwenden (d.h. die gelernte Aufgabe nur mit umgeänderten Parametern.

  3. Transfer
    --> das Gelernte auf etwas völlig Neues anwenden

Wer eine Note zwei oder eins haben möchte, muss Transferaufgaben bewältigen können. Sie sind also für eine gute Schullaufbahn extrem wichtig und schulen das logische Denken.

Reproduktion oder reproduktive Aufgaben sind Aufgaben, die sich ausschließlich auf die Wiedergabe von gelerntem Wissen beschränken. D.h. ein Kind, das sich nur auf reproduktive Aufgaben beschränkt, kann zwar das Gelernte wiedergeben, ist jedoch nicht in der Lage sein Wissen zu reorganisieren oder sein Wissen auf andere, evtl. auch neue Sachverhalte anzuwenden oder Zusammenhänge zu erkennen. Ein Kind, das in einer Probe nur rein reproduktive Aufgaben richtig bearbeitet, bekommt nach den offiziellen Richtlinien nur die Note 4. Ab Note 3 muss ein Schüler in der Lage sein das Gelernte auch zu reorganisieren, d.h. es z.B. in einer anderen Reihenfolge aufzuschreiben oder ein neues, unbekanntes Bild mit gelernten Begriffen zu beschriften. Für die Note 2 oder 1 ist noch ein erheblich größeres Maß an Denkleistung gefordert.

Catlux hat sich zum Ziel gemacht, vermehrt Transferaufgaben in den Lernzielkontrollen anzubieten. Deshalb werden auch laufend bestehende Dokumente ergänzt und erweitert.